Enteignungsfantasien beheben Wohnungsmangel nicht

Christoph Meyer, Landesvorsitzender der FDP Berlin, zur Vorstellung der Kampagne "Deutsche Wohnen & Co enteignen":

"Der Schutz von Privateigentum ist einer der Grundpfeiler unseres Rechtsstaats. Durch die Enteignung wird keine einzige Miete gesenkt, sondern der Wohnungsmangel nur anders verwaltet und Steuergelder für Entschädigungszahlungen in horrenden Summen verpulvert. Es ist ein absoluter Irrglaube, dass mit Ideen von Vorgestern die Probleme von Heute gelöst werden können. "

Roman-Francesco Rogat, Zuständiger für Stadtentwicklung und Wohnen im Landesvorstand der FDP Berlint, ergänzt:

"Berlin benötigt einen Mentalitätswechsel, der Investoren als Partner nicht als Feinde betrachtet. Nur so kommt der zwingend benötigte Wohnungsneubau durch das Schließen von Baulücken und die Entwicklung von neuen Stadtquartieren ins Rollen. Außerdem müssen Prozesse in den Bezirksämtern für Baugenehmigungen wesentlich beschleunigt werden. Nur so können langfristig die Mieten sinken. Wohnungssuchende brauchen bessere Angebote statt blinden Aktionismus, der niemandem hilft."