Baupolitik im Fokus

 

Heute, 26. September 2018, beziehen Christoph Meyer, Vorsitzender der FDP Berlin und Sebastian Czaja, Generalsekretär, Position zur Situation des Berliner Wohnungsmarktes und der aus Sicht der FDP verbesserungswürdigen Baupolitik. Im Mittelpunkt steht das FDP-Positionspapier „Auf Mut gebaut – Perspektiven einer zukunftsorientierten Wohnungsbaupolitik“. Das Papier wird heute, 26. September, auf dem „kleinen Parteitag“ des Landesvorstandes diskutiert. Die Debatte wird heute ab 19.45 Uhr auf der Facebook-Seite der Berliner FDP live übertragen.

Meyer hierzu: „Die angespannte Lage am Berliner Wohnungsmarkt ist hausgemacht. Seit zehn Jahren verschärft sich die Wohnsituation in der Stadt. R2G machte lange nichts und jetzt dafür ziemlich viel verkehrt. Verbote, Verschärfung und Verzicht: Die Stadt muss endlich den Mut aufbringen, diesen Trend entschlossen aufzuhalten. Sie muss sich trauen, alle Optionen auf den Prüfstand zu stellen. Großzügige Nachverdichtung? Baulückenkataster? Debatte um das Tempelhofer Feld? Schluss mit Tabu-Themen. Wir sollten auf Privatinvestoren zugehen, anstatt sie zu verteufeln. Sie können den gesamten Wohnungsbau in der Stadt inspirieren. Denn günstige Mieten lassen sich nicht anweisen, sie lassen sich nur bauen.“

 

Czaja mahnt insbesondere an, dass verschiedene Maßnahmenpakete zu einer Verbesserung der angespannten Situation führen müssten: „Der beste Baustoff für unser Berlin ist Mut. Deshalb braucht Berlin eine kluge Rahmensetzung, wie beispielsweise einen Mieten-TÜV, ein strategisch und langfristig gedachtes Flächenmanagement und eine konsequente Vereinfachung des Baurechts. Damit schaffen wir es, die Wohnungsbaubremsen zu lösen und langfristig für niedrigere Mieten zu sorgen. Schaffen wir neue günstige Wohnungen statt immer neuer Gesetze. Die Zeiten ändern sich - stellen wir Entscheidungen aus der Vergangenheit auf den Prüfstand und lassen Berlin über die Randbebauung des Tempelhofer Feldes abstimmen.“

#AufMutGebaut