Warum Berlin Tegel braucht

Der BER ist zu klein

Die Entscheidung für den Single-Airport BER ist 1996 unter anderen Voraussetzungen gefallen. Die seinerzeit progostizierten Fluggastzahlen sind längst überschritten.

Der Flughafen BER kann, bei einem reibungslosen Betreib, maximal 27 Millionen Passagiere im Jahr bewältigen.

2016 wurden in Berlin bereits 32,9 Millionen Fluggäste abgefertigt.

2030 wird der Bedarf bereits bei 60 Millionen Gästen liegen.

Berlin braucht Tegel um nicht im Chaos zu versinken.

 

Zwei Flughäfen verteilen die Last des Zubringerverkehrs
In den letzten Jahrzehnten konnte sich der Fluganreiseverkehr auf den Ost- und Westteil der Stadt verteilen. Die einseitige Belastung des Ostens durch den BER könnte den Verkehrskollaps der Stadt bedeuten. Die Zugangsstraßen werden vorrausschaulich mit 90.000 zusätzlichen Fahrzeugen pro Jahr belastet.

 

Flughäfen bieten Sicherheit
Alle Metropolen der Welt haben mehr als einen Flughafen, um in Notfällen in kurzer Entfernung einen Ausweichflughafen zu haben. Die Hauptstadt von einem einzigen Flughafen abhängig zu machen, ist schlicht fahrlässig.

 

TXL erwirtschaftet Gewinn
Im Gegensatz zum Milliardengrab BER, erwirtschaftet der Flughafen Tegel Jahr für Jahr einen operativen Gewinn – zuletzt 88 Millionen Euro im Jahr 2014, die dem Land Berlin zum Beispiel für Schulen, Straßenbau und Sicherheit zur Verfügung stehen und wegfallen würden.

 

Tegel sichert Arbeitsplätze

Der Flughafen Tegel sichert 15.000 Arbeitsplätze im Land Berlin. Die größte europäische Fluggesellschaft Ryanair will den Flughafen Tegel nutzen und damit 4.000 Arbeitsplätze schaffen oder sichern.

 

Lärmschutzkosten bei weitem nicht so hoch wie behauptet

Es sind bei der Disskusion über einen Weiterbetrieb unterschiedliche Zahlen im Umlauf.

Gegner des Flughafens Tegel behauten oftmals, ein Weiterbetrieb würde zwei Milliarden Euro, aufgrund von notwendigen Investitionen in den Schallschutz kosten.

Ein Gutachten des Ökoinstituts aus Darmstadt schätzt hingegen die Ausgaben auf knapp 109 Millionen Euro. Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BFV) und das Umweltbundesamt (UBA) gehen sogar von weitaus geringeren Kosten aus.

(Quelle: Berlin, 11.5.2017, Tagesspiegel)

 

Juristisches Gutachten des Deutschen Bundestages zum Weiterbetrieb von Tegel

Voraussetzungen für die Weiterführung des Flughafens Berlin-Tegel

 

Juristisches Gutachten des Berliner Abgeordnetenhauses zum Weiterbetrieb von Tegel
20132606-Gutachten AGH Weiterbetrieb Teg
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Juristische Schritte zur Rettung Tegels

  • Neuer Planfestellungsbeschluss (luftverkehrsrechtlich)
  • Wiederruf des Entwicklungsbescheides
  • Korrektur des Landesentwiklungsbescheides

 

Berlin braucht Tegel! Was muss, das geht auch!

Am 24. September entscheidet Berlin beim Volksentscheid

Ein Gesetzentwurf oder ein sonstiger Beschlussentwurf ist durch Volksentscheid angenommen, wenn die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und zugleich mindestens ein Viertel der Stimmberechtigten zugestimmt haben. Ein erfolgreicher Volksentscheid bedarf daher nicht nur mehr „Ja“-Stimmen als „Nein“-Stimmen, sondern auch mindestens rund 613 000 „Ja“-Stimmen.