Pressemitteilung
02.09.2010
Bericht des Rechnungshofs belegt: Senatsverwaltung arbeitet schlampig!
Christoph Meyer, Fraktionsvorsitzender und haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, erklärt zum Bericht des Berliner Rechnungshofs über die verspäteten Prüfungen von Verwendungsnachweisen:
„Nach der Debatte zum Jahreswechsel über unzureichende Prüfung von Verwendungsnachweisen durch die zuständigen Senatsverwaltungen, bestätigt der Rechnungshofbericht nun die damaligen Vorwürfe gegen den rot/roten Senat: Die Senatsverwaltungen vernachlässigen ihre Pflichten. Der politischen Spitze in den Hauptverwaltungen fehlt es offenbar seit Jahren an Bewusstsein für die jeweiligen Prüfungsanforderungen oder zumindest an Durchsetzungsvermögen. Der Senat muss den Rechnungshofbericht nun ernst nehmen und die angemahnten Verfehlungen beseitigen. Trotz der schwierigen Haushaltslage in Berlin, vergeudet der Senat Beträge in Millionenhöhe. Obwohl 2007 ein vereinfachtes Prüfsystem eingeführt wurde, ist die Senatsverwaltung nicht in der Lage mit Steuergeldern pflichtgemäß und verantwortungsvoll umzugehen. Da fragt man sich: Wie will der rot-rote Senat seine Rekommunalisierungs - Phantasien umsetzen, wenn er bereits mit dem bestehenden Personal und Aufgaben überfordert ist?
Den Bericht (Drs 16/ 3413) finden Sie unter folgendem link:
http://www.parlament-berlin.de
Pressemitteilung
01.09.2010
Doppeltes Engagement für Schulen in FreiheitFDP-Fraktion unterstützt aktiv die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative „Schule in Freiheit“
„Gratulation der Volksinitiative „Schulen in Freiheit“ zu den bisher gesammelten 10.000 Unterschriften. Die FDP-Fraktion wird aktiv um Unterstützung werben, damit die noch fehlenden Unterschriften bis Ende Oktober zusammenkommen.
Seit Jahren setzen wir uns in Berlin für die Bürgerschule, die „Schule in Freiheit" ein. Denn Wahlfreiheit, Finanzierungsfreiheit, Budgetfreiheit und Personalfreiheit führen für die Schulen zu der Gestaltungsfreiheit, die sie dringend braucht. Umso mehr begrüßen wir, dass im Rahmen der Volksinitiative die Ziele pädagogische Freiheit, gleichberechtigte Finanzierung und selbständige Organisation breit in der Bevölkerung diskutiert werden.
Viel zu wenige Berliner wissen, wie die rot-rote Regierungskoalition das Engagement von Schülern, Eltern, Lehrern und Schulleitungen ausbremst und behindert!
So bekommen Freie Schulen für die Erfüllung desselben staatlichen Bildungsauftrags lediglich zwei Drittel der Mittel, die staatliche Schulen erhalten. So wird die Erhebung von Schulgeld erzwungen, das viele ausgrenzt, und dafür werden dann auch noch die Schulen diskreditiert. Hier fordern wird schnellstens ein transparentes Finanzierungsystem!
Es wird Zeit für ein zukunftsfähiges Schulfinanzierungssystem über vollkostenbasierte Bildungsgutscheine, das allen Schülerinnen und Schülern den Besuch und die Mitwirkung an einer Freien Schule ermöglicht!"





































