Partei- und Fraktionsaustritt von Rainer-Michael Lehmann
Zum Partei- und Fraktionsaustritt von Rainer-Michael Lehmann erklärt der Vorsitzende der Berliner FDP, Markus Löning:
Aus der Presse habe ich zur Kenntnis genommen, dass Rainer-Michael Lehmann heute seinen Austritt aus der FDP und der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus erklärt hat. Diesen Schritt bedauere ich.
Es war der Wille der Wähler, dass Pankow von einem FDP-Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten wird. Ich fordere Rainer-Michael Lehmann daher auf, den Wählerwillen zu respektieren und sein Mandat niederzulegen damit Joachim Bluhm von der FDP-Liste nachrücken kann.
Lehmanns Erklärungen zur liberalen Sozialpolitik sind in der Sache falsch und völlig unglaubwürdig. Er selbst hat die Sozialpolitik der FDP in den letzten Jahren geprägt. Bei Abstimmungen und Diskussionen hat er die sozialpolitische Linie der FDP stets mit Überzeugung vertreten. Die Vorschläge im „Liberalen Sparbuch“ zur Sozialpolitik hat er selbst eingebracht und in der Fraktion durchgesetzt. Es stellt sich die Frage, wo seine wahre Motivation liegt.
Lars F. Lindemann, MdB, erklärt: Heuchelei der Wendehälse in der SPD-Gesundheitspolitik ist nicht zu überbieten!
Prämienmodell ist der einzig seriöse Vorschlag zur langfristigen Sicherung der GesundheitsversorgungDie Entkoppelung der Krankenversicherung von den Lohnnebenkosten ist und bleibt der einzig konstruktive und langfristig taugliche Vorschlag in der aktuellen Debatte um die Reform des Gesundheitssystems. Und es ist die sozialste aller Lösungen! Dies nicht nur wegen des Sozialausgleichs für einkommensschwache Beitragszahler. Sozial ist sie auch deswegen, weil sie die langfristigen Voraussetzungen für soziale Sicherheit stärkt: Beschäftigung und volkswirtschaftliche Produktivität.
Die Genossen schämen sich nun immer mehr auch in der Gesundheit für ihre eigene Regierungspolitik. Wie schnell hier das Fähnchen nach dem Wind gedreht wird, ist allerdings schon atemberaubend. Dies wird im Antrag der SPD-Fraktion gegen die Schmidtschen Zusatzbeiträge deutlich, den die Fraktion heute ins Parlament einbringt. Es mutet schon unheimlich an, wenn eine ehemalige Regierungspartei so schnell und so dramatisch jede Konsistenz verliert.















