Fast jede zweite Person fühlt sich unsicher: FDP fordert sofortiges Handeln für mehr Sicherheit in Berlin

Angesichts von Medienberichten, wonach sich rund die Hälfte der Berlinerinnen und Berliner – insbesondere Frauen – nicht sicher fühlt, fordert Dr. Maren Jasper-Winter, Mitglied im Bundesvorstand der Freien Demokraten, ein entschlossenes Vorgehen von Senat und Bezirken. Bessere Beleuchtung, eine stärkere Präsenz von Polizei und Ordnungskräften sowie eine leistungsfähige Justiz seien zentrale Voraussetzungen, um No-Go-Areas zurückzudrängen und allen Menschen in Berlin ein sicheres Gefühl im öffentlichen Raum zu ermöglichen.

BERLIN. Dr. Maren Jasper-Winter, Mitglied im Bundesvorstand der Freien Demokraten, zu Medienberichten, wonach sich jede zweite Person in Berlin nicht sicher fühlt:

„Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten ist eine Kernaufgabe des Staates. Wenn sich fast die Hälfte der Menschen in Berlin – und insbesondere Frauen – nicht sicher fühlen, ist das Auftrag zum sofortigen Handeln für Senat und Bezirke. Die Lösungen sind manchmal sehr einfach. Berlin ist eine der am schlechtesten ausgeleuchteten Großstädte Europas. Eine funktionierende Beleuchtung von Wegen und Unterführungen hilft also schon sehr weiter. Gleichzeitig muss mit einer Stärkung von Polizei und Justiz dafür Sorge getragen werden, dass No-Go-Areas in unserer Stadt zurückgedrängt werden. Es ist nicht akzeptabel, dass sich etwa queere Menschen oder junge Frauen nicht frei und sicher in einzelnen Kiezen bewegen können. Wir brauchen neben Prävention auch ein robustes Vorgehen gegen diejenigen, die unsere Freiräume beschneiden wollen. Dazu zählen neben einer erhöhten Präsenz von Polizei und Ordnungskräften auch eine technisch und personell bestens ausgestattet Justiz. Hierauf muss ein Schwerpunkt der Senatspolitik liegen.“