FDP Berlin: Expo 2035 ist Chance für Modernisierung und Aufbruch – Ablehnung durch den Senat strategischer Fehler

Die FDP Berlin fordert den Senat auf, die Bewerbung für die Expo 2035 wieder aufzunehmen. Landeschef Christoph Meyer sieht in einer Doppelbewerbung für Expo und Olympische Spiele einen historischen Impuls für Innovation, Stadtentwicklung und internationales Ansehen. Die Ablehnung durch den Regierenden Bürgermeister sei ein schwerer strategischer Fehler, der Berlin ausbremse statt voranzubringen.

BERLIN. Christoph Meyer, Landesvorsitzender der FDP Berlin, zu einer möglichen Bewerbung Berlins für die Expo:

„Die Weltausstellung 1896 hat Berlin in die Moderne katapultiert. Die Gewerbeausstellung der Berliner Kaufleute war keine Expo, weil der Kaiser diese wohl nicht wollte. Jetzt hat Berlin wieder die Chance: mit der EXPO 2035 könnte die Stadt sich selbst den dringend benötigten Schub geben – für Innovation, Stadtentwicklung und internationalen Aufbruch. Die Entscheidung des Regierenden Bürgermeisters, die Bewerbung abzulehnen, ist ein schwerer strategischer Fehler. Dabei zeigen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft längst, dass es breite Unterstützung für eine solche Bewerbung gibt. Die FDP Berlin unterstützt eine Doppelbewerbung für Expo und olympische Spiele. Der Landesvorstand hat hierzu einen entsprechenden Beschluss gefasst (siehe Anlage). Eine Expo wäre kein Hindernis für Olympia, sondern ein sinnvoller Doppelimpuls für Modernisierung und Investitionen in unsere Stadt. Statt Chancen auszuschlagen, müsste der Senat beides professionell vorbereiten und mit einem verlässlichen Konzept hinterlegen. Nur so kann Berlin zeigen, dass große Projekte hier wieder planbar und erfolgreich umsetzbar sind. Die Ablehnung dagegen bremst die Stadt aus - und ist eine katastrophale Entscheidung für Berlins Zukunft.“

Antrag des Landesvorstandes