Geschichtsunterricht stärken: FDP fordert vier verbindliche Semester für die Oberstufe

Die FDP Berlin läuft Sturm gegen die geplante Kürzung des Geschichtsunterrichts im neuen Rahmenlehrplan für die Oberstufe. Generalsekretär Peter Langer warnt vor einem Verlust der historischen Orientierung und des Urteilsvermögens junger Menschen. Gerade in Berlin müsse die Schule fundamentale Lehren vermitteln: die besondere Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus, das Scheitern des Sozialismus, die Bedeutung einer starken Wirtschaft sowie die liberale Tradition der Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold. Langer fordert den CDU-geführten Senat auf, den Entwurf umgehend zu korrigieren und vier verbindliche Semester Geschichte für alle Schüler festzuschreiben.

Pressemitteilung

BERLIN. Peter Langer, Generalsekretär der FDP Berlin, zur drohenden Marginalisierung des Fachs „Geschichte“ im neuen Rahmenlehrplan für die Oberstufe:

 

„Geschichte gehört ins Zentrum guter Bildung. Wer jungen Menschen historische Orientierung nimmt, schwächt ihr Urteilsvermögen. Gerade in Berlin muss klar sein, warum Deutschland beim Kampf gegen Antisemitismus besondere Verantwortung trägt. Warum Sozialismus immer Unfreiheit und Mangel hervorbringt. Warum eine starke Wirtschaft gesellschaftlichen Zusammenhalt stützt. Und warum Schwarz-Rot-Gold für den liberalen Freiheitskampf steht, nicht für rechte Parolen. Der neue Rahmenlehrplan macht Geschichte in der Oberstufe zu klein. Berlin braucht vier verbindliche Semester Geschichte für alle Schülerinnen und Schüler. Der CDU-geführte Senat muss das schnellstens korrigieren.“