Kritik an CDU-Spitzenkandidatur: FDP sieht Wegner als Fehlbesetzung für das Rote Rathaus
Die FDP Berlin kritisiert die Nominierung von Kai Wegner zum CDU-Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl scharf. Generalsekretär Peter Langer zieht eine ernüchternde Bilanz der bisherigen Amtszeit: Schuldenpolitik, verfehlte Wohnungsbauziele und mangelndes Krisenmanagement zeigten, dass Wegner der falsche Mann an der Spitze der Stadt sei. Langer kündigt die FDP als liberale Kraft und Korrektiv an, das im kommenden Parlament für eine echte Wirtschaftswende, Eigentumsförderung und funktionierende Strukturen kämpfen wird.
BERLIN. Peter Langer, Generalsekretär der FDP Berlin, zur Wahl von Kai Wegner zum Spitzenkandidaten der CDU Berlin für die Abgeordnetenhauswahl:
„Dass Kai Wegner nach Lügeneskapaden, mangelhaftem Krisenmanagement und anhaltenden Personalproblemen im eigenen Senat nicht der richtige Mann für das Amt des Regierenden Bürgermeisters ist, ist scheinbar allen klar, außer der CDU Berlin. Berlin hat mehr verdient, als einen Regierenden, der zwar schnell große Worte findet, aber kaum Taten sprechen lässt. Seine Bilanz ist geprägt von einer schuldenfinanzierten und belastungsorientierten Wirtschaftspolitik, vollständig verfehlten Wohnungsbauzielen und einer Stadt, die am Rande der Verwahrlosung steht. Was Berlin für die Zukunft braucht, ist eine Politik, die Unternehmen nicht ausbremst, Eigentum ermöglicht, Kindern echte Chancen gibt und dafür sorgt, dass der Alltag wieder funktioniert. Dieses Angebot machen wir als erstarkte liberale Kraft. Auch wenn Kai Wegner das nicht recht sein dürfte, muss er damit rechnen, dass wir ihm im Abgeordnetenhaus zukünftig als liberales Korrektiv auf die Finger schauen.“