Stromausfall, Führungslosigkeit, Täuschung: Kai Wegner muss zurücktreten

Neue Berichte zeigen: Während des Mega-Stromausfalls hat der Regierende Bürgermeister nicht koordiniert, sondern Tennis gespielt – entgegen seiner eigenen öffentlichen Darstellung. Für die FDP Berlin ist klar: Nach Versagen in Prävention, Krisenmanagement und Kommunikation sowie einer bewussten Irreführung der Öffentlichkeit ist Kai Wegner als Regierender Bürgermeister nicht länger tragbar.

BERLIN. Christoph Meyer, Landesvorsitzender der FDP Berlin, zu Berichten, wonach der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) – anders als von ihm zuvor öffentlich erklärt – während des Mega-Stromausfalls Tennis gespielt hat, statt sich zuhause „in seinem Büro eingeschlossen“ zu haben:

„Der Berliner Stromausfall hat ein massives Versagen des Senats offengelegt - zuerst in der Katastrophenprävention, dann im Katastrophenschutz und schließlich in der Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern. Kritische Infrastruktur war offenkundig nicht ausreichend gesichert, die Reaktion der Landesregierung wirkte unkoordiniert und führungslos. In einer solchen Lage braucht Berlin klare Entscheidungen, sichtbare Führung und vollständige Transparenz. Stattdessen wurde der Öffentlichkeit suggeriert, der Regierende Bürgermeister habe aus dem privaten Umfeld heraus koordiniert. Diese Darstellung ist nachweislich falsch. Die Wahrheit ist: Kai Wegner war während des Blackouts beim Tennis. Das ist nicht nur ein eklatanter Mangel an politischem Verantwortungsbewusstsein, sondern eine bewusste Täuschung der Berlinerinnen und Berliner. Wer in der Krise nicht führt und anschließend die Öffentlichkeit belügt, kann dieses Amt nicht weiter ausüben. Kai Wegner muss zurücktreten.“