Vertuschungsvorwürfe in Neukölln: FDP fordert Rücktritt von Sarah Nagel

Nach neuen Enthüllungen und schweren Vertuschungsvorwürfen im Fall der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in einem Neuköllner Jugendklub fordert Dr. Maren Jasper-Winter den sofortigen Rücktritt der zuständigen Stadträtin Sarah Nagel. Die FDP Berlin verlangt eine lückenlose Aufklärung, ein rechtssicheres Schutzkonzept für die betroffenen Einrichtungen und die konsequente Durchsetzung des Rechtsstaats.

BERLIN. Dr. Maren Jasper-Winter, Listenplatz 2 der FDP Berlin zur AGH-Wahl 2026, zu den neuen Enthüllungen und den Vertuschungsvorwürfen im Fall der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in einem Neuköllner Jugendklub:

„Die neuesten Berichte über das bewusste Verschleiern schwerster Straftaten im Neuköllner Jugendamt machen fassungslos. Wenn Behördenmitarbeiter den Schutz von Tatverdächtigen vor angeblicher Stigmatisierung über das Wohl und die Sicherheit eines vergewaltigten Mädchens stellen, ist die Grenze des Erträglichen überschritten. Dass eine Anzeige unterlassen wurde, um die ‚Marginalisierung‘ der Tätergruppe zu verhindern, ist ein hanebüchener Vorgang und ein Schlag ins Gesicht des Opfers.

Ich fordere die zuständige Stadträtin Sarah Nagel angesichts dieser massiven Vertuschungsvorwürfe zum sofortigen Rücktritt auf. Wer die politische Verantwortung für eine Verwaltung trägt, in der Ideologie über Kinderschutz steht, ist im Amt nicht mehr tragbar.


Gleichzeitig muss dieser skandalöse Vorgang lückenlos aufgeklärt werden. Es braucht ein sofortiges, rechtssicheres Schutzkonzept für diese und alle weiteren Einrichtungen des Bezirks, das den Namen auch verdient. Die Täter müssen die vollen Konsequenzen des Rechtsstaats spüren – ohne falsche Rücksichtnahme. Es ist ansonsten ein Hohn für das betroffene Mädchen und ihre ebenfalls bedrohte Schwester. Der Rechtsstaat darf nicht wegschauen, wenn Schutzbefohlene im Stich gelassen werden.“