Wachsender Leerlauf am Arbeitsmarkt: Berlin braucht eine echte Job-Offensive
Angesichts der auf über 225.000 gestiegenen Arbeitslosenzahlen fordert die FDP Berlin eine radikale Kehrtwende in der Wirtschaftspolitik. Generalsekretär Peter Langer bezeichnet die Quote von 10,6 Prozent als inakzeptabel für einen Standort mit diesem Potenzial. Er mahnt den Senat, Gründungen konsequent zu erleichtern und bürokratische Hürden abzubauen, damit Verwaltung und Politik wieder zu Ermöglichern für neue Arbeitsplätze werden.
BERLIN. Peter Langer, Generalsekretär der FDP Berlin, zu Meldungen der Bundesagentur für Arbeit, wonach die Zahl der arbeitsuchenden Menschen in Berlin im April 2026 auf über 225.000 gestiegen ist:
„Berlin braucht endlich eine Wirtschaftspolitik für Jobs, Jobs, Jobs. 10,6 Prozent Arbeitslosigkeit sind für eine Hauptstadt mit starken Hochschulen, Start-ups, Handwerk, Handel und Industrie viel zu hoch. Wer Arbeit schaffen will, muss Gründungen erleichtern, Genehmigungen beschleunigen und Betriebe von Bürokratie befreien. Jeder zusätzliche Antrag, jede verschleppte Entscheidung und jede neue Auflage kosten Chancen. Berlin kann mehr, wenn der Senat die Wirtschaft arbeiten lässt. Wir brauchen schnelle Verfahren, weniger Vorschriften und eine Verwaltung, die Unternehmen möglich macht.“