Eichenprozessionsspinner in Berlin: FDP fordert sofortigen Einsatz von zugelassenen Präparaten

Die FDP Berlin wirft dem Senat angesichts der Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners ein akutes Versagen beim Krisenmanagement vor. Obwohl seit 2013 Notfallpläne existieren, reagiert die Stadt laut Dr. Maren Jasper-Winter erneut zu spät. Ein wirksames und zugelassenes Präparat zur Bekämpfung der gefährlichen Raupen stehe bereit, es fehle jedoch am politischen Willen zur Umsetzung. Jasper-Winter fordert den Senat auf, gemeinsam mit den Bezirken sofort zu handeln und die Plage gezielt durch Fachleute zu bekämpfen, bevor es zu spät ist.

Pressemitteilung

BERLIN. Dr. Maren Jasper-Winter, Listenplatz 2 der FDP Berlin zur Berliner Abgeordnetenhauswahl, zum unzureichenden Umgang des Berliner Senats mit der Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners:

 

„Ich fordere den Senat auf, sofort zu handeln – und zwar gemeinsam mit den Bezirken. Ein wirksames, zugelassenes Präparat zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners steht zur Verfügung und es gibt Fachleute, die genau wissen, wie man rechtzeitig gegen die Population vorgeht. Mal wieder fehlt es allein am politischen Willen, diesen Schritt tatsächlich zu gehen. Unglaublich, dass seit 2013 Notfallpläne für eine Plage bestehen, aber bisher nichts passiert ist. Erst die Glätte im vergangenen Winter, jetzt die Raupenplage im Sommer: Berlin reagiert immer wieder zu spät oder gar nicht, weil schlicht kein funktionierender Notfallplan in der Schublade liegt. Wer regiert, muss Krisen vorausdenken – und nicht erst dann handeln, wenn es längst zu spät ist."