Nach CSD-Anschlag: FDP fordert Rücktritt des Queerbeauftragten

Die FDP Berlin fordert die sofortige Entlassung des Berliner Queerbeauftragten Alfonso Pantisano. Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag beim CSD weigere sich Pantisano laut FDP-Spitzenkandidat Christoph Meyer, das Problem des Islamismus beim Namen zu nennen, und verharmlose die Gefahr. Wer die Augen vor einer menschenverachtenden Ideologie verschließe und stattdessen Konservative in die Nähe von Extremisten rücke, sei für sein Amt ungeeignet. Meyer fordert den Senat um die Senatoren Evers und Spranger auf, rasch zu handeln und Pantisano aus der politischen Verantwortung zu entfernen.

Pressemitteilung

BERLIN. Christoph Meyer, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der FDP Berlin, zu den Einlassungen des Berliner Queerbeauftragten Alfonso Pantisano im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Berliner CSD:

 

„Alfonso Pantisano ist als Queerbeauftragter nicht mehr tragbar und muss zurücktreten. Sollte er das nicht machen, muss der Senat ihn unverzüglich aus seinem Amt entlassen und seinen Arbeitsvertrag fristlos kündigen. Nach einem islamistischen Terroranschlag weigert er sich, Islamismus beim Namen zu nennen. Stattdessen biegt er sich die Realität so zurecht, dass sie in sein verzerrtes Weltbild passt. Konservative in die Nähe von Extremisten zu stellen ist schäbig und einer demokratischen Debatte unwürdig. Islamismus ist eine eigenständige, menschenverachtende Ideologie und eine reale Gefahr, die bekämpft werden muss. Mit seinem Verhalten ist er Teil des Problems, weil er diesen Kampf erschwert. Pantisano hat in seinem Amt versagt und muss aus jeder politischen Verantwortung verschwinden. Die Senatoren Evers und Spranger mahnen Konsequenz an, Glaubwürdigkeit gewinnt man nicht durch Sonntagsreden, sondern durch das Handeln im eigenen Verantwortungsbereich.“