WorldPride 2032 nach Berlin holen: Regenbogenhauptstadt nachhaltig und zukunftssicher aufstellen
Die Berliner FDP unterstützt die Bewerbung Berlins um die Ausrichtung der WorldPride 2032 ausdrücklich.
Die WorldPride ist weit mehr als ein internationales Großereignis: Sie bietet die Chance, Berlin als Regenbogenhauptstadt Europas und als Stadt der Freiheit, Vielfalt und Weltoffenheit international sichtbar zu machen.
Zugleich kann sie Berlins Attraktivität als Wirtschafts-, Kultur- und Tourismusstandort langfristig stärken und wichtige Impulse für die zukünftige Entwicklung der Stadt setzen. Gleichzeitig muss sie einen nachhaltigen Mehrwert für die Berliner Community schaffen.
1. WorldPride als Zukunftsprojekt für Berlin
Der Berliner Senat wird aufgefordert, die Bewerbung aktiv zu unterstützen und gemeinsam mit dem Berliner CSD e.V., der Community sowie Partnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein tragfähiges Gesamtkonzept für die WorldPride 2032 zu entwickeln.
Dabei muss das Ziel sein, dass die positiven wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Effekte dauerhaft in Berlin wirken.
2. Queeres Unternehmertum und gesellschaftliches Engagement stärken
Die Berliner FDP unterstützt queeres Unternehmertum und gesellschaftliches Engagement.
Die WorldPride soll genutzt werden, um Wirtschaft und Community frühzeitig an einen Tisch zu bringen und diejenigen aktiv in die Planung einzubeziehen, die Vielfalt tagtäglich möglich machen: Unternehmen, Gründerinnen und Gründer, Selbstständige, Vereine, Ehrenamtliche und zivilgesellschaftliche Initiativen.
Berlin soll sich damit als internationaler Standort für Freiheit, Innovation und Vielfalt weiter profilieren.
3. Dauerhafte Strukturen schaffen: ein Pride Center für Berlin
Die Berliner FDP setzt sich dafür ein, dass die WorldPride nicht nur ein Ereignis für wenige Wochen bleibt, sondern dauerhaft zur Stärkung der Berliner Community beiträgt.
Dazu gehört auch das Ziel, im Zusammenhang mit der WorldPride dauerhafte räumliche Strukturen für die Community zu schaffen. Dabei soll ergebnisoffen geprüft werden, wie ein dauerhaft gesicherter Ort für die Community, eine Art Pride Center für Berlin, entstehen kann, das Vereinen, Initiativen, Beratungsangeboten, Kultur und weiteren queeren Einrichtungen langfristige Stabilität, Planungssicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Über die konkrete Ausgestaltung und Finanzierung soll gemeinsam mit Community, Wirtschaft und weiteren Partnern beraten werden.
Vor einer Umsetzung sind der konkrete Bedarf, mögliche Standorte, die Trägerschaft, die Nutzung bereits vorhandener Räume sowie ein dauerhaft tragfähiges Finanzierungskonzept zu prüfen. Dabei sollen private Investitionen, Sponsoring, Stiftungen und Kooperationen mit der Wirtschaft ausdrücklich einbezogen werden.