EXPO 2035: Meyer wirft Wegner gefährliches Zögern vor
Die FDP Berlin fordert eine sofortige Priorisierung der EXPO-Bewerbung für das Jahr 2035. Landesvorsitzender Christoph Meyer kritisiert den amtierenden Senat für mangelndes Tempo und zieht Parallelen zur schleppenden Olympia-Kampagne. Er mahnt eine verbindliche Absichtsbekundung gegenüber dem Bund sowie ein fertiges Bewerberkonzept bis Herbst 2026 an, um Berlin als Innovationsstandort international neu zu definieren und die Chance auf Wachstum und Wohnraum nicht zu verspielen.
BERLIN. Christoph Meyer, Landesvorsitzender der FDP Berlin und Spitzenkandidat zur Abgeordnetenhauswahl 2026, zu Forderungen aus der Berliner SPD an den Regierenden Bürgermeister, die EXPO-Bewerbung zu priorisieren:
„Die EXPO 2035 ist eine riesige Chance für Berlin – für neue Arbeitsplätze, wirtschaftliches Wachstum, Wohnraum und internationale Strahlkraft. Unsere Hauptstadt könnte sich damit als moderne Metropole für Innovation, Wissenschaft und Zukunftstechnologien neu definieren. Doch statt Tempo zu machen, erleben wir von Kai Wegner das bekannte Muster: Zögern und Stillstand. Mit derselben Bräsigkeit, mit der Kai Wegner und sein CDU/SPD-Senat bereits die Olympiabewerbung an den Rand des Scheiterns bringt, geht er auch hier vor.
Man fragt sich inzwischen ernsthaft: Will der Regierende Bürgermeister die EXPO überhaupt für Berlin? Während andere Städte offensiv um solche Großprojekte kämpfen, droht der Berliner Senat ein weiteres Mal eine einmalige Chance aufgrund des günstigen Bewerberfelds zu verspielen.
Der Regierende Bürgermeister muss jetzt endlich ins Handeln kommen: Klare Priorisierung einer EXPO-2035-Bewerbung im gesamten Senat, Absichtsbekundung gegenüber der Bundesregierung mit dem Ziel einer nationalen Bewerbung für 2035 JETZT und Vorbereitung des Bewerberkonzepts für ein Einreichung im Herbst 2026.“