Gespräch mit Imamen: FDP sucht Auseinandersetzung und verlangt freie Presse

Die FDP Berlin nimmt an der Diskussionsveranstaltung des Rats Berliner Imame teil, verknüpft dies jedoch mit einer klaren Forderung nach Pressefreiheit. Während die CDU die Debatte meide, suchen FDP-Spitzenkandidat Christoph Meyer und Karoline Preisler bewusst den Austausch – auch um mit der Mehrheit der Muslime zu sprechen, die die freiheitliche Ordnung teilen. Angesichts von Berichten über verweigerte Akkreditierungen fordert Meyer die Veranstalter auf, Journalisten uneingeschränkt zuzulassen. Unabhängige Berichterstattung und kritische Fragen seien unverzichtbar und nicht verhandelbar.

Pressemitteilung

BERLIN. Christoph Meyer, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der FDP Berlin, zur heutigen Veranstaltung „Der Rat Berliner Imame im Gespräch mit den Spitzenkandidat:innen der demokratischen Parteien“:

 

„Eine freie Gesellschaft lebt von offenem Streit, klaren Regeln und einer freien Presse. Deshalb nehmen Karoline Preisler und ich heute an der Diskussion beim Rat Berliner Imame teil. Im Gegensatz zur CDU suchen wir die demokratische Auseinandersetzung auch dort, wo sie notwendig ist. Gleichzeitig sprechen wir mit der Mehrheit der Muslime, die unsere freiheitliche Ordnung teilen.

Dazu gehört zwingend Öffentlichkeit. Wenn Journalisten teilweise keine Akkreditierung erhalten, beschädigt das die notwendige Transparenz. Ich erwarte von den Veranstaltern, Pressevertreter breit zuzulassen. Kritische Fragen und unabhängige Berichterstattung müssen in unserem Land jederzeit möglich sein. Pressefreiheit ist keine Verhandlungssache.“