Hitzegefahren in der Pflege: FDP fordert gezielte Investitionen statt Online-Schulungen
Angesichts ausbleibender Hitzeschutzmaßnahmen für vulnerable Gruppen wirft die FDP dem Senat unzureichendes Handeln vor. Musterpläne und Schulungen reichen laut Dr. Maren Jasper-Winter bei Weitem nicht aus, um Leben in Pflegeheimen und Krankenhäusern zu schützen. Die Freien Demokraten fordern ein konkretes Investitionsprogramm, finanziert aus den Mitteln des Bundessondervermögens. Das Geld müsse umgehend in bauliche Anpassungen, technische Kühlung, Verschattung und Begrünung fließen, um die medizinische Infrastruktur der Stadt sommerfest und resilient zu machen.
BERLIN. Dr. Maren Jasper-Winter, Mitglied im Bundesvorstand der FDP und Listenplatz 2 für Abgeordnetenhauswahl 2026, zu fehlenden Schutzmaßnahmen vor Hitze für vulnerable Gruppen:
„Berlin braucht endlich eine klare Priorität für den Hitzeschutz dort, wo Hitze Leben gefährdet: in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern. Was wir bislang sehen, ist völlig unzureichend. Musteraktionspläne und Online-Schulungen für pflegendes Personal sind bei Weitem nicht genug. Ich fordere den Senat auf, ein Investitionsprogramm für Hitzeschutz in Altenheimen und Krankenhäusern auf den Weg zu bringen. Die dem Land Berlin zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes wären hier deutlich besser eingesetzt. Wer Altenheime und Krankenhäuser im Sommer funktionsfähig halten will, muss jetzt investieren: in Verschattung, Begrünung, technische Kühlung und bauliche Anpassungen. Das ist keine Luxusfrage, sondern eine Frage des Gesundheitsschutzes und der Resilienz unserer Stadt.“