Ryanair-Abzug ist Warnsignal: Berlin braucht wettbewerbsfähige Flughafenstrategie

Der Rückzug von Ryanair am BER ist nach Ansicht der FDP Berlin die Quittung für zu hohe Standortkosten. Generalsekretär Peter Langer fordert vom Senat eine Kurskorrektur: Um den Flughafen wettbewerbsfähig zu machen, müssten Startentgelte gesenkt und eine ergebnisoffene Debatte über das Nachtflugverbot geführt werden, statt den Niedergang durch immer neue Belastungen zu beschleunigen.

Pressemitteilung

BERLIN. Peter Langer, Generalsekretär der FDP Berlin, zur Ankündigung von Fluggesellschaft Ryanair, ihre Basis am Flughafen Berlin-Brandenburg zu schließen und ihre dort stationierten Maschinen verlegen:

 

„Ryanair hat das immer angedroht und jetzt wahr gemacht. Wer wie CDU und SPD glaubt, mit immer mehr Belastung den Standort Berlin und Deutschland attraktiv halten zu können, irrt. Das ist der Weg in den Niedergang mit Ansage.

Es gäbe Wege, den Metropolflughafen endlich zu neuer Stärke führen. Der Berliner Senat muss endlich eine wirksame Flughafenstrategie entwickeln, welche auf eine Entwicklung neben den beiden Quasi-Monopolisten Lufthansa im Passagierbereich und DHL im Cargobereich setzt. Dazu müssen die Start- und Landeentgelte zwingend überprüft und eine offene Debatte über die Aufhebung des Nachtflugverbots geführt werden. Die Standortkosten müssen zwingend sinken. Nur so wird der BER wieder wettbewerbsfähig.“