Wegner auf Linkskurs: FDP lehnt Angriff auf die wirtschaftliche Substanz ab
Die FDP Berlin weist die Forderung des Regierenden Bürgermeisters nach einer Vermögenssteuer scharf zurück. Landesvorsitzender Christoph Meyer warnt davor, dass eine solche Steuer direkt die Substanz von mittelständischen Unternehmen und Familienbetrieben angreift und damit Arbeitsplätze gefährdet. Statt neuer Belastungen fordert die FDP bessere Bedingungen für Gründer und Leistungsträger, um Wohlstand durch wirtschaftliches Wachstum statt durch Umverteilung zu sichern.
BERLIN. Christoph Meyer, Landesvorsitzender der FDP Berlin und Spitzenkandidat zur Abgeordnetenhauswahl, zu Kai Wegners Aussage, die Einführung einer Vermögenssteuer sei unumgänglich:
„Kai Wegner ist ein Sozialist. Er fordert die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und setzt damit auf eine Politik der zusätzlichen Belastungen statt auf wirtschaftliche Stärke. Betroffen wären am Ende nicht nur einzelne Vermögende, sondern auch viele mittelständische Unternehmen und Familienbetriebe, die Arbeitsplätze schaffen und in Berlin investieren. Wer Betriebsvermögen besteuert, greift oft direkt die Substanz von Unternehmen an. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten braucht unsere Stadt jedoch mehr Investitionen, Innovation und Wachstum – nicht neue Steuerlasten. Wir lehnen eine Vermögen- und Substanzbesteuerung deshalb klar ab. Statt Umverteilungspolitik braucht Berlin bessere Bedingungen für Leistungsträger, Gründer und den Mittelstand. Nur eine starke Wirtschaft schafft dauerhaft Wohlstand und sichere Arbeitsplätze.“